FCH-Logo
Einmal FCH - Immer FCH
 
   
 

Herzlich Willkommen beim FC Haarbrücken in Neustadt bei Coburg.
Viel Spass beim Stöbern auf unseren Seiten!

 
 

Zertifikat

KLIMANEUTRAL

Nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts laufen die Planungen beim FC Haarbrücken auf Hochtouren: Im Zuge des zweiten Bauabschnitts sollen nicht nur die übrigen sanitären Einrichtungen modernisiert, sondern auch weitreichende Maßnahmen in der Energieversorgung umgesetzt werden. Das Ziel, für das der Verein Unterstützer sucht: Bis zum Sommer 2020 möchte man der erste klimaneutrale Verein der Region werden!

Seit Januar 2018 modernisiert der FC Haarbrücken sein Vereinsgelände. Mit großer Kraftanstrengung und hunderten ehrenamtlichen Arbeitsstunden wurden nicht nur im Sportheim der Gastraum, der Flur, die Umkleidekabinen sowie das Herren-WC modernisiert, auch außerhalb des Vereinsheimes hat sich bereits einiges getan.

Im Zuge des zweiten Bauabschnittes planen die Verantwortlichen nun die Erneuerung der übrigen Räumlichkeiten – im Inneren des Sportheims sollen unter anderem das Damen-WC sowie der Duschraum auf Vordermann gebracht werden, auch außerhalb sind Maßnahmen geplant. Doch dabei soll es nicht bleiben: Der FCH möchte auch in der Energieversorgung auf Zukunft schalten!

„Wir wollen der erste klimaneutrale Sportverein der Region werden“, so der Vorsitzende Simon Weber. „Unser Verein hat mit seinen zahlreichen Auszeichnungen – zuletzt mit der Verleihung der „Goldenen Raute“ des Bayerischen Fußball-Verbandes – seine Vorreiter-Rolle in vielen Bereichen unterstreichen können. Nun wollen wir auch in Sachen Klimaschutz als erster Verein in der Region zeigen, dass wir Verantwortung übernehmen. Nicht nur für 430 FCH-Mitglieder mit einem Jugendanteil von rund 50%, sondern für die Energiewende vor Ort.“

Bereits seit längerer Zeit haben die Verantwortlichen verschiedene Möglichkeiten ausgelotet, auch im Bereich Energieversorgung Erneuerungen umzusetzen. Das ehrgeizige Ziel, hierbei ab Sommer 2020 klimaneutral zu agieren, soll mit den folgenden Maßnahmen erreicht werden:

1. Heizen mit Fernwärme aus Biogas-Anlage in der Nachbarschaft

In der unmittelbaren Nachbarschaft des Sportgeländes befindet sich eine Biogas-Anlage von Landwirt Holger Gundermann, mit dem eine freundschaftliche Nachbarschaft gepflegt wird. In der Anlage wird – in mehreren Prozessen – Gas aus Biomasse gewonnen. Mit diesem Bio-Gas wird ein Motor angetrieben, welcher Strom und Wärme erzeugt. Die gemeinsamen Planungen der Verantwortlichen des FCH und Holger Gundermann sehen vor, Fernwärmeleitungen vom Heizhaus der Biogasanlage zum Heizraum des Sportheimes zu verlegen. So gelangt die Wärme in das Sportheim und wird dort künftig – unter Nutzung einer Übergabestation und eines Wärmetauschers – für die Heizung und die Warmwasser-Aufbereitung genutzt.

2. Ökostrom vom eigenen Dach dank Photovoltaik

Mit seinem Flachdach und der permanenten Sonneneinstrahlung hat das Sportheim des FCH beste Voraussetzungen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage. Die Stadtwerke Neustadt bieten seit einiger Zeit mit ihrem Produkt „Ökostrom vom eigenen Dach“ eine Kooperation von regionalen Partnern an, um auf Privat- und Geschäftshäusern Photovoltaik-Anlagen zu errichten. Dank der fachkundigen Energieberatung der Stadtwerke wurde eine Planung zur Errichtung einer solchen Anlage erstellt. Diese soll den tagsüber anfallenden Strombedarf auf dem Vereinsgelände abdecken und überschüssige Mengen in das Netz einspeisen, um den Ökostrom-Anteil im umliegenden Netz zu erhöhen. Während der Zeiträume, in der die Photovoltaik-Anlage keinen Strom erzeugt (z.B. nachts) und dennoch Strom auf dem Vereinsgelände verbraucht wird (z.B. für das Flutlicht), entsteht der so genannte „Reststrom-Bedarf“. Die Stadtwerke Neustadt als Stromlieferant des FCH liefern klimaneutralen Ökostrom, sodass auch dieser Bedarf klimafreundlich bedient wird.

Wir setzen auf Unterstützer aus der Region

Für die oben genannten Maßnahmen werden Kosten in fünfstelliger Höhe anfallen. „Uns ist bewusst, dass wir mit diesem Vorhaben ein ehrgeiziges Ziel verfolgen“, so Simon Weber weiter. „Ausschließlich aus eigener Kraft wird eine Finanzierung dieser Pläne kaum möglich sein, zumal unser gemeinnütziger Verein nicht auf finanzkräftige Sponsoren oder einen Mäzen zurückgreifen kann.“ Diese Tatsache konnte der Verein in der Vergangenheit durch Einfallsreichtum und viel ehrenamtliches Engagement ausgleichen, was auf verschiedenen Ebenen Anerkennung gebracht hat. „Daher hoffen wir und sind überzeugt, dass wir die nötige Unterstützung für dieses einzigartige Vorhaben erhalten. Ich bedanke mich bereits im Voraus im Namen unserer Mitglieder bei allen Förderern.“

Private und gewerbliche Förderer können das Projekt „Erster klimaneutraler Verein der Region“ mit einer Spende auf das Vereinskonto (IBAN DE54 7835 0000 0009 6640 79 | BIC BYLADEM1COB | VERWENDUNGSZWECK: „SPENDE KLIMANEUTRAL“ ODER „SPENDE KLIMANEUTRAL ANONYM“; siehe unten) unterstützen.

  • Alle Spender werden namentlich (ohne Spendensumme) nach Fertigstellung des Projektes am Sportheim verewigt.
  • Die größten Förderer des Projektes werden in einer abschließenden Pressekonferenz namentlich erwähnt.
  • Sollte keine namentliche Nennung gewünscht sein, so bitte den Verwendungszweck „SPENDE KLIMANEUTRAL ANONYM“ verwenden.

Für Spenden über 200 € erhalten Sie eine Spendenquittung postalisch zugestellt, bis 200€ genügt der Überweisungsbeleg als Nachweis für Ihre Steuererklärung.